Subjektstandpunkt e.V.
bisherige Projekte PDF Drucken E-Mail

Im Laufe der letzten Jahre hat der Verein Subjektstandpunkt e.V. (bis 2011 Subjektorientierte Drogenhilfe) verschiedene Projekte bei ihrer Umsetzung unterstützt. Durch die Mithilfe zahlreicher Kooperationspartner in den jeweiligen Bezirken, als auch durch die finanzielle Förderung verschiedener Institutionen und Stiftungen, konnten verschiedene Ideen auch in die Tat umgesetzt werden.

zu den durchgeführten Projekten gehörten:

Das Filmprojekt „Ich anders als die Anderen?!“ (2013) 

Gesundheitskampagne - Weiße Siedlung in Bewegung (2011)

Das Filmprojekt „Entscheidungen“ (2011)

Präventionsveranstaltungen und mittelabhängige Suchtberatung (2010)

Beratungs- und Hilfsangebot vor Ort für Jugendliche mit Drogenproblemen (2010)

Beratungs-/Hilfsangebot vor Ort zum Ausstieg aus der Sucht (2009/10)

Jugendarbeit und Subjektorientierte Drogenhilfe (JuSD) (2009/10)

 

Das Filmprojekt „Ich anders als die Anderen?!“ 
(01.11.2012 - 28.02.2013) 

Das Filmprojekt wendete sich an Jugendliche in prekären Lebenssituationen und unterschiedlichen Erfahrungen des Andersseins.

 

andersalsdieAnderen 03

 

Über die Vermittlung von Medienkompetenzen wie Kamera- und Interviewführung bekamen die Jugendlichen Werkzeuge an die Hand, um ihre Lebenssituation aktiv zu gestalten und ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Über das Medium Film vermittelt, wurden die Jugendlichen zu Reporter_innen ihrer eigenen Probleme und ihres Alltags. Die Jugendlichen führten Interviews mit Menschen, die bisher immer auf der „anderen Seite“ standen: mit Eltern, Lehrer_innen, Sozialarbeiter_innen, aber auch mit Jugendlichen, die anderen Freundeskreisen angehören.

Im Zentrum stand die Frage: „Geht es dir manchmal wie mir?“.

 

andersalsdieAnderen 031

 

 

„Gesundheitskampagne - Weiße Siedlung in Bewegung“ 
(01.05.2011 bis 31.12.2011)  
 

Neben der Etablierung von wöchentlich stattfindenden Informationsgesprächen rund um das Thema Gesundheit, wurden Informationsveranstaltungen zu den Themen „Drogenkonsum“, „sexuell übertragbare Krankheiten“, “Depression“und „Angst“ angeboten. Das Angebot richtete sich vorrangig an die Bewohner_innen der Weißen Siedlung im Stadtteil Neukölln. Der Nachbarschaftstreff „Sonnenblick“ (Sonnenallee 273, Berlin Neukölln) stellte seine Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgte damit für die Angebundenheit des Projektes an den Kiez. 

An den jeweiligen Beratungstagen fanden durchschnittlich 5 kürzere und längere Beratungsgespräche statt. Einige Personen wandten sich häufiger an das Team, nachdem einmal der Kontakt hergestellt war. Die Beratung fand schwerpunktmäßig zu folgenden Themen statt: Nachbarschaftliche Konflikte, Umgang mit körperlichen Erkrankungen, Rauchen, Freizeitgestaltung, finanzielle Schwierigkeiten, Arbeitslosigkeit, psychische und zwischenmenschliche Schwierigkeiten. Einige Interessierte und Hilfesuchende konnten in weitere Hilfsangebote weitervermittelt werden. 

Das Projekt wurde von verschiedenen Kooperationspartnern unterstützt:

 Allgemeine Soziale Beratung Neukölln (Dieselstraße 11, 12057, Berlin)

Kindertagesstätte Debora (Aronsstraße 134, 12057, Berlin)

Stadteilmütter in Berlin Kreuzberg

Jugendtreff „Sunshine Inn“ (Sonnenallee 273, 12057, Berlin)

BeSoWo Neukölln (Aronsstraße 120, 12057, Berlin)

Confamilia-Suchtberatung (Warthestraße 4, 12051, Berlin)

 

gesundheit plakat

 

Das Filmprojekt „Entscheidungen“  
(15.05.2011 bis 31.12.2011) 

Im Rahmen des Filmprojekts „Entscheidungen“ wurde einer Gruppe von Jugendlichen die Möglichkeit geboten, sich mit ihren jeweils konkreten Lebensbedingungen auf kreative Weise sowohl reflexiv als auch produktiv auseinanderzusetzen. Bei der Zielgruppe handelte es sich um Jugendliche, die von bereits bestehenden Angeboten bei anderen Trägern aufgrund ihres Drogenkomsums ausgeschlossen wurden.

 

„Präventionsveranstaltungen und mittelabhängige Suchtberatung“ 
(14.6. – 31.12.2010) 

 Das Projekt „Präventionsarbeit und mittelabhängige Suchtberatung“ wendete sich vorrangig an Jugendliche und junge Erwachsene im Kiez Richardplatz Süd (Berlin), durch dessen Quartiersmanagement (Richard Platz Süd) es gefördert wurde. Um das Projekt und seinen spezifischen Ansatz möglichst vielen Multiplikator_innen vorzustellen, erstellte das Team eine sechsseitige Konzeptbroschüre.

 Diese enthält die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit vor Ort. (als pdf)

 

jusd prve1

 

Erstellt und verteilt wurden des Weiteren Flyer für die Zielgruppe, um das Angebot des Projekts im Kiez bekannt zu machen.

 

tili post vor

 

Aufgrund des verbreiteten Konsums des Opioids Tilidin erstellten die Mitarbeiter_innen gemeinsam mit der Zielgruppe eine Informationsflyer, welcher über die Substanz in jugendgerechter Sprache informiert.

 

tili postk rck

 

„Beratungs-/Hilfsangebot vor Ort zum Ausstieg aus der Sucht“ 
(01.10. - 31.12.2009) 
 
 und
 
„Beratungs- und Hilfsangebot vor Ort für Jugendliche mit Drogenproblemen“
(03.03. - 14.07.2010)

Beide Projekte wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff „Sunshine Inn (Outreach – Mobile Jugendarbeit Berlin) und dem Stadteilladen in der Niemitzstraße 20 (Richardplatz Süd, Berlin) durchgeführt und von dem ansässigen Quartiersmanagement „Weiße Siedlung“ gefördert. 

Aufgrund der veränderten Bedarfslage auf Seiten der jungen Erwachsenen wurde vom ursprünglichen Vorhaben eine offene Gesprächsgruppe zu etablieren, abgewichen. Stattdessen gelang es eine Krisenanlaufstelle für die Zielgruppe auf die Beine zu stellen, die von vielen jungen Menschen intensiv genutzt wurde, um bei der Suche nach Lösungen von verschiedenen Problemen (Familie, Drogenkonsum, Gewalt, Kriminalität) Unterstützung zu erhalten.

 

„Jugendarbeit und Subjektorientierte Drogenhilfe“ (JuSD)  
(01.02.2009 - 14.06.2010) 

Anfänglich wurde das JuSD ( Jugendarbeit und Subjektorientierte Drogenhilfe) als angeleitete Selbsthilfegruppe speziell für Jugendliche in Neukölln ins Leben gerufen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen versuchten, ähnlich dem ProSD, den Erfahrungsaustausch zwischen Drogenkonsument__innen zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen für ihre Probleme zu suchen. Aufgrund der Interessenslage der Jugendlichen verschoben sich die Arbeitsschwerpunkte. Neben einiger intensiven Einzelberatungen für Jugendliche und junge Erwachsene mit problematisch gewordenen Drogenkonsum führten die Mitarbeiter_innen Infoveranstaltungen zu verschiedene Themen (u.a. Substanzkunde, Safer-Use) durch.

(flyer als pdf)